„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt.“
(Virginia Satir)

„Wenn Sie immer das tun, was Sie bisher getan haben, werden Sie auch immer das bekommen, was Sie bisher bekommen haben.“
(A. Robbins)

Erfahrung ist nicht das, was mit einem Menschen geschieht. Sie ist das, was ein Mensch aus dem macht, was mit ihm geschieht.
(A. Huxley)

BERATUNG & THERAPIE

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht immer die Beziehung: Es muss eine vertrauensvolle, wertschätzende Basis geben, damit ein gemeinsames Arbeiten wirklich möglich ist. Es braucht einen sicheren Rahmen, um sich auf eine neue Entdeckungsreise zu wagen, sich zu öffnen und weiterzuentwickeln. Das gilt sowohl für eher kurze Beratungswünsche als auch für tiefer liegende therapeutische Themen und Prozesse.

Ich habe mittlerweile einen großen „Werkzeugkoffer“ aus verschiedenen Richtungen gesammelt, die ich je nach Bedarf einsetze, variiere und kombiniere. Wichtig ist mir dabei v.a. die Haltung, mit der ich in jede Begegnung gehe – egal, ob es um ein Gespräch geht, einen Kurs, eine Methode…:
 

  • Wertschätzung & Respekt (Gegenüber jedem Menschen und seiner Geschichte)
  • Vertrauen (Alles, was gesagt wird, bleibt in dem Raum)
  • Authentisch-Sein (Ich bin ich, ehrlich und echt und damit verlässlich)
  • Ressourcenorientierung (In jedem Menschen schlummern Fähigkeiten und innere Kräfte, die gerade nicht gesehen werden)
  • Lösungsorientierung (Das, worauf ich die Aufmerksamkeit richte, wird größer. Und Probleme sind meist bereits Lösungsversuche, die nur noch nicht die richtige Bahn gefunden haben)
  • Hilfe zur Selbsthilfe (Ich begleite, unterstütze Perspektivwechsel, gebe Raum für alles, was gesehen werden will… und glaube fest daran, dass „die Lösung“ bereits in einem selbst schlummert. In manchen Situationen stehe ich aber gerne auch mit ein paar Tipps und Ideen aus meinen beruflichen und eigenen Erfahrungen zur Seite)

 

Systemische Therapie

    „Ein System ist eine Ganzheit. Jedes Teil ist mit jedem so verbunden, dass jede Änderung eine Änderung des Ganzen bewirkt…“ (Virginia Satir)

Um den systemischen Ansatz zu erklären, gefällt mir das Bild eines Mobilees besonders gut. Wenn man eines der Teile bewegt, bewegen sich auch alle anderen. Die einen mehr, die anderen weniger – bis sich ein neues Gleichgewicht gefunden hat. So sind auch wir keine einzelnen Menschen, die unabhängig von ihrer Umwelt sind. Viel mehr sind wir in vielerlei Hinsicht verknüpft und können etwas bewegen, indem wir uns selbst bewegen…
Ein System/Mobilee kann die eigene Familie sein, der Freundeskreis, Kollegen, aber auch die eigenen Gefühle, körperliche Organe, Eigenschaften etc. können als solches betrachtet werden. Diese Sichtweise eröffnet viele neue Möglichkeiten und Methoden, mit Themen umzugehen. Meist entstehen dabei neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten, die man bisher gar nicht wahrnehmen konnte.
Es gibt verschiedene Ansätze in der systemischen Therapie – ich liebe v.a. ihre Methodenvielfalt und die Art und Weise, spielerisch an die Dinge heranzugehen. Es geht nicht darum, die ganze Zeit „Probleme zu wälzen“, sondern man erkennt plötzlich bestimmte Verstrickungen und bekommt meist gleichzeitig schon einen Einblick in mögliche „Lösungswege“.

 

Kunsttherapie

    „Wenn Worte fehlen, sprechen Bilder“ (Gertraud Schottenloher et al.)

Kunsttherapie ist sehr vielfältig und lädt ein, sich ohne viele Worte auf innere Prozesse einzulassen. Es geht dabei nicht darum, „schöne Kunstwerke“ zu erschaffen, sondern darum, sich auszudrücken. Das Unbewusste weiß so viel, was wir auf der sprachlichen Ebene gar nicht fassen können. Es speichert Erinnerungen eher in „Bildern“, Körpererfahrungen etc. ab. Über ein gestalterisches Tun kann es Ausdruck finden, bearbeitet und „Lösungen“ wieder integriert werden.
Ob ein konkretes „inneres Bild“ oder mit geschlossenen Augen gemalt wird, ob Bewegungen einfach zu Formen werden, zart, kraftvoll, expressiv oder zurückhaltend… Alles darf sein – es ist ein wertfreier Raum. Das ist am Anfang manchmal für einen selbst gar nicht so einfach, aber das wird schnell besser und es gibt Hilfestellungen.
Ob und wie viel zusätzlich geredet und reflektiert wird, ist vollkommen unterschiedlich und abhängig von der jeweiligen Person und Situation.

Da der Raum etwas begrenzt ist, was den Gebrauch von künstlerischen Materialien angeht, ist mein methodisches Angebot hier derzeit beschränkt. Dennoch können einzelne kunsttherapeutische Methoden jederzeit in einen Prozess mit einfließen, wenn es sinnvoll erscheint und die Bereitschaft dafür vorhanden ist.
 

    „Wer künstlerisch formt, formt sich selber“ (Henry Schaefer-Simmern)